Seit Beginn des neuen Jahres arbeitet Oliver Dittrich im Bereich Technik der WG MERKUR eG. Herr Dittrich übernimmt die Aufgaben von Thomas Ziggel, der zum Jahresende 2021 in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist.

Oliver Dittrich hat bereits im Bereich Technik bei einem privaten Eigentümer in Spandau gearbeitet und übernimmt ab sofort insbesondere die Wohnungs-Vorabnahmen und -Übergaben, die Bearbeitung von Mängelanzeigen sowie die Planung von Maßnahmen zur Leerwohnungssanierung.

Herr Dittrich interessiert sich für den regionalen und internationalen Boxsport und ist passionierter Schönwetter-Radfahrer. Er verbringt viel Zeit mit Freunden und der Familie, geht gern ins Kino und auf öffentliche Veranstaltungen.

Am 28. Dezember, kurz vor dem Jahreswechsel. Gegen 9 Uhr klingelt eine Nachbarin. „In unserem Baum neben dem Müllhaus sitzt ein Waschbär und kommt nicht mehr runter. Was können wir tun?“
Ich schaue jetzt aus meinem Schlafzimmerfenster. In rund acht Metern Höhe sitzt ein Waschbär, im Umfeld des pelzigen Raubtiers lauern schon die Krähen. Der Waschbär, ein gut genährtes Exemplar, fühlt sich sichtlich nicht wohl in der Nähe der Krähenschnäbel, aus denen schrille Schreie dringen. Ich, bis 2020 rund 30 Jahre Kiezreporter bei der BERLINER WOCHE und ausgebildeter Fotograf, habe immer eine Tasche mit der Kamera parat. Teleobjektiv rein, nun erscheint der vielleicht vier Meter entfernte Waschbär formatfüllend im Sucher. Ich mache ein paar Aufnahmen, dann kommt mir eine Idee. Ich rufe Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats an, den ich aus meiner Zeit als Reporter kenne. Ehlert ist gleich dran und beruhigt mich. „Der Waschbär macht jetzt eine erste schlechte Erfahrung in seinem Leben. Wenn die Krähen gegen Abend verschwinden, kommt er von allein vom Baum“, erzählt er. Der Experte vermutet, dass das Erscheinen des Waschbären etwas mit dem Brand am nahen Netto-Markt an der Siegfriedstraße am Tag zuvor zu tun haben könnte. „Vermutlich haben ihn Rauch und Gestank aus seinem Winterquartier vertrieben“, so Ehlert.
In den nächsten Stunden versucht der Waschbär, es sich in der Astgabel irgendwie gemütlich zu machen. Krähen und Raubtier lassen sich aber nicht aus den Augen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit ziehen die Krähen dann ab. Und gegen 17.15 Uhr schleicht der Waschbär vom Baum. Auf dem Boden verschnauft er vielleicht zwei Minuten, dann trollt er sich. Ich erwische ihn grade noch im Taschenlampenlicht mit der Kamera.
Mehrere Mieter haben an diesem Tag in der Verwaltung der Genossenschaft angerufen. Die naturgemäß weder zuständig ist, noch etwas tun kann. Auch Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk holen keine Waschbären vom Baum, und das Gewehr des Jägers hat im Wohngebiet Hausverbot. Anwohner sollten aber mindestens zwei Dinge beherzigen. Im Winter keine Kellerfenster offen lassen und kein Futter ausstreuen, welches Waschbären anlocken könnte.

Text und Fotos: Ralf Drescher, Dankwartstraße

Liebe Mitglieder, liebe Leserin, lieber Leser,

die neue Ausgabe des Merkur Mosaik´s ist online und steht hier zum Download bereit:

Informieren Sie sich über aktuelle Themen rundum die Wohnungsgenossenschaft Merkur eG!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Liebe Mitglieder, liebe Mieterinnen und Mieter, liebe Freunde der WG Merkur eG,

ein für uns alle ereignisreiches und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Weihnachtszeit lässt uns nun innehalten, das Erreichte Revue passieren und neugierig nach vorne schauen.

Wir wünschen Ihnen allen, Ihren Familien und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2022. Vor allem: Bleiben Sie gesund!

Ihre Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG

Sehr geehrte Mitglieder,

mit Blick auf die auch in Berlin aktuell rapide steigenden Infektionszahlen haben Vorstand und Aufsichtsrat schweren Herzens entschieden, die für den 23. November 2021 vorbereitete außerordentliche Vertreterversammlung und Vertreter-Informationsveranstaltung zum Schutz der Gesundheit aller abzusagen.

Zudem haben wir gewürdigt, dass die geplanten Beschlussfassungen nicht zwingend jetzt erfolgen müssen, sondern auch noch im nächsten Jahr von der Vertreterversammlung behandelt werden können.

Wir bitten um Verständnis für die getroffene Entscheidung! Bitte bleiben Sie gesund!

Sehr geehrte Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG,

am 23. November 2021 findet vor der traditionellen Vertreterinformationsveranstaltung eine außerordentliche Vertreterversammlung statt, die eine Neufassung der Satzung sowie der Schlichtungsordnung beschließen soll.

Satzungsgemäß informieren wir an dieser Stelle über die Tagesordnung der außerordentlichen Vertreterversammlung:

1. Feststellung der ordentlichen Einladung zur außerordentlichen Vertreterversammlung

2. Bestätigung der Tagesordnung

3. Feststellung der Beschlussfähigkeit

4. Beschlussfassung über die Neufassung der Satzung gemäß der am 8. November 2021 übersandten Synopse und Neufassung der Satzung

5. Beschlussfassung über die Neufassung der Schlichtungsordnung gemäß der am 8. November 2021 übersandten Neufassung der Schlichtungsordnung

Nehmen Sie sich doch einmal 10 Minuten Zeit für die Encaustic-Malerei. Es lohnt sich! In einem virtuellen Rundgang führt Sie Frau Wullenweber (Kursleiterin) durch die Encaustic-Ausstellung, die in der Zeit vom 17.09.2020 bis zum 20.08.2021 in unserem Genossenschaftshaus zu sehen war.

Die Idee für diesen Film ist u.a. auf den Umstand zurückzuführen, dass die Ausstellung aufgrund der langen Lockdownzeiten nur wenige Chancen hatte, besucht zu werden. Zum anderen war diese Ausstellung schon etwas Besonderes, da alle Bilder hier im Genossenschaftshaus im Rahmen des monatlich stattfindenden Encaustic-Kurses entstanden sind.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die große Unterstützung bei der Filmerstellung und freuen uns sehr, allen Interessierten diesen – sogar barrierefreien – Film auf unserer Homepage präsentieren zu können.

Den Link zum Film finden Sie hier!

 

Nach einer Corona-bedingten 10-monatigen Schließung  öffnen sich am 2. September 2021 mit einer Vernissage wieder die Türen unseres Genossenschaftshauses. Details dazu können Sie unserem September-Programm entnehmen.

Unter dem Motto „Merkur lebt Kultur“ freuen wir uns, Ihnen in gewohnter Weise wieder ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können. Dass sich unsere Mieterinnen und Mieter nach Kultur in angenehmer Atmosphäre sehnen, spüren wir an ihren Reaktionen und Anmeldungen in den letzten Tagen. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Aber auch die Lust auf Bildung ist ungebrochen. Hervorzuheben ist hier, dass alle sechs von uns hauptsächlich für Senior*innen angebotenen Smartphone-Kurse voll belegt sind. Dies trifft im Moment auch für die Kurse Englisch-Konversation, Fitness für die grauen Zellen und den Kreativkurs Encaustic zu. Sollten Sie an einer Teilnahme interessiert sein, merken wir Sie gern schon für den Fall vor, dass ein Platz frei oder ein weiterer Kurs aufgemacht wird.

Und nochmal zur Erinnerung: In der Zeit der Corona-Pandemie haben wir eine virtuelle Konzertreihe mit uns eng verbundenen Künstler*innen initiiert. Die Konzerte sind weiterhin hier online abrufbar. Da die im September 2020 eröffnete hauseigene Ausstellung mit Bildern der Encaustic-Kursteilnehmerinnen pandemiebedingt nur zwei Monate einem größeren Besucherkreis zugänglich war, werden wir Ihnen in Kürze auf unserer Website einen virtuellen Rundgang durch diese wunderbare Ausstellung anbieten. Die Kursleiterin Renate Wullenweber wird Ihnen eine kurze Einführung in diese Kunst geben und Sie virtuell durch die Ausstellung führen.

Seit Anfang August verstärkt Nadja Münnich das MERKUR-Team als Sozial- und Kulturmanagerin. Sie tritt die Nachfolge von Frau Knechtel an und übernimmt somit die Leitung des Genossenschaftshauses und Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Münnich freut sich sehr auf die neuen Aufgaben und auf viele persönliche Begegnungen mit den Genossenschaftsmitgliedern.

 

Wir freuen uns sehr, dass die Generalinstandsetzung aller Aufzüge und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen der Hauseingangsbereiche erfolgreich abgeschlossen wurden und somit alle vier Aufzüge ohne Benutzung einer Treppe erreichbar sind.

Am 10. September werden wir den Abschluss der Baumaßnahmen im Rahmen eines kleinen Mieterfestes gebührend feiern und auf diesem Wege den Mieterinnen und Mietern für die Unterstützung in der Umbauzeit recht herzlich danken.